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Perfektes Timing

War das ein voller Tag!

Wir waren um 9:00 Uhr auf der Baustelle, die Pflasterer waren schon fleißig am Werk. Der Fußweg vor unserem Grundstück wird weitergeführt.

Sie kamen gleich auf uns zu, es gäbe es Problem.
Es sollte schon heute unser Abwasser kommen. Wir freuten uns, dass es so superschnell ging, aber sie meinten, dass sie dann nicht weitermachen können, weil ein Riesenloch gegraben wird und sie die Steine dann nicht alle nach hinten bekommen und sich nur gegenseitig behindern. Das ganze würde 4 Tage dauern. Dann rief der Chef an, der dachte, wir hätten diesen frühen Termin gemacht, aber uns wurde ja von den Entwässerungsbetrieben gesagt, dass das Abwasser mit Chance am 7. oder 8.5. käme, evtl. später. Dann hat er bei dem Tiefbauunternehmen Birkhahn angerufen und einen neuen Termin gemacht.

Nun bekommen wir das Abwasser erst am 14.5., das heißt am 17.5. werden sie genau einen Tag vor unserem Umzug fertig sein. GEFÄHRLICH...

 

Dann ging es Schlag auf Schlag. Die erste Lieferung (Laminat für oben und der Waschtisch) kam unerwartet um 9:30 Uhr herum.

Sven schleppte die 13 Laminatkartons, von denen jeder 15 kg wog, nach oben.

Den großen Waschtisch und den Unterbauschrank hievten wir zusammen ins Schlafzimmer, wo er erstmal am wenigsten störte, in bester Gesellschaft mit dem Spiegelschrank.

 

 

Weil nämlich die Elektriker heute unerwartet ihr Werk verrichteten und Platz in jedem Raum brauchten.
Eigentlich waren sie für den 3.+4.5. avisiert. Uns freute das natürlich.

Gleich danach kamen unsere Mülltonnen mit einer 10 verziert. 

 

Unser Maler hat die Bäder zum 2. Mal gestrichen, sie sehen aus, wie geleckt, zumal er danach alles blitzeblank sauber gewischt hat. Dann hat er den Hauswirtschaftsraum gestrichen und die Fensterbänke mit Silikon abgeklebt.

Sven setzte einige Steckdosen und Schalter, die zu unseren Eigenleistungen gehörten, zählte die Abdeckungen, die er brauchte und fuhr zum Baumarkt, ich blieb da, um auf die weiteren Lieferungen zu warten.

Da die Sonne so herrlich schien und ich drinnen überall im Weg herum stand, setzte ich mich auf die Steine und schaute den Pflasterern zu.
Aber das wurde mir mit der Zeit zu langweilig, zumal sie dann Pause machten und ich hatte plötzlich Lust, auch ein paar Erdarbeiten in dem tollen Wetter zu machen. Also holte ich mir einen Spaten und grub die Grassoden an der Nachbarseite aus und machte alles glatt.. Denn der Pflasterer, der nette Herr Johannnson hatte uns geraten, jetzt so schnell wie möglich Rasen zu säen, bevor das Unkraut herbeifliegt und wurzelt.

Das wollen wir am Wochenende mal machen, nachdem die Schlafzimmermöbel stehen, damit es bald auch so herrlich aussieht, wie bei den Nachbarn. Das ist übrigens ein Gartenrotschwänzchen.

 

Ich war genau fertig, als Sven wiederkam und schon kam der Chefelektriker und sah sich alles an und besprach noch ein paar Details mit Sven.

Als er gerade wegfuhr, kam ein Laster von Voigt mit dem Kühlschrank, der eigentlich nur bis zur Bordsteinkante geliefert wird. Da der aber 100 kg wog, konnte ich den unmöglich mit Sven hereinschleppen. Der Fahrer war so lieb, ohne dass man ihn bitten musste, und trug den Kühlschrank mit Sven nicht nur von der Palette, sondern gleich bis ins Wohnzimmer. Vielen lieben Dank dafür!

Und als er gerade fertig war, hatte der Hermes Laster schon daneben geparkt.

Die armen mussten 23 eingeschweißte Schrankteile hereinbringen, sie waren froh, dass alles zu ebener Erde ist. Da die Teile nicht liegen durften, sonder an einer Wand stehen müssen, überlegten wir, welche Wand sich dafür eignet, da sie alle frisch geweißt waren. Dann fiel uns ein, dass die Küchenwände sich anbieten, da sowieso Schränke davor kommen. So konnten sie alles aufrecht anlehnen. Und so sah die Küche dann aus.

Vorne steht der dicke Kühlschrank.

Sven hat dann seine Steckdosen weiter angeschraubt, der Maler hat seine Teppiche zusammengerollt und endlich konnte ich an meine Wohnzimmerfliesen kommen, um sie sauber zu machen. Habe warmes Essigwasser angemischt und mit dem Schrubber die Fliesen bearbeitet. Danach noch 2x mit dem Wischwuschel darüber und die Fliesen waren sauber. Ohne Schlieren und ohne Schmodder. Das ging so zügig, dass ich gleich das ganze Haus geschrubbt habe. Ein paar winzige Flecken sind noch ab und zu zu sehen, aber die mache ich dann einzeln, wenn ich mal wieder Lust habe...

Sven bekam noch Besuch und machte eine Führung, die auf der Dachterrasse endete, so hatte ich freie Bahn.

 

Dann war es schon 17:30 Uhr geworden und wir machten uns daran, wenigstens einen Schrank aufzubauen. Die Riesentüte mit Millionen von Schrauben, Schräubchen, Verbindungsstücken und Scharnieren ließ darauf schließen, dass das nicht mal schnell getan ist. Am längsten hat es gedauert, die wabernden Rückwände in die Rillen zu bekommen, so dass sie verschraubt werden konnten.
Als der Korpus mit Rückwänden und Deckel fertig war und es schon 19:30 Uhr geworden war, haben wir abgebrochen. Morgen ist ja auch noch ein Tag...

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Kommentare: 2
  • #1

    Petra (Samstag, 05 Mai 2018 22:26)

    Hammer seid ihr zwei � sooooo fleißig ....

  • #2

    Martina & Sven (Samstag, 05 Mai 2018 22:31)

    Danke liebe Petra, wir müssen ja so fleißig sein, die Zeit rennt :)